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Mittwoch, 05. August 2009
Sicherer Schulweg für Grundschüler aus CollisNeues Schuljahr startet mit neuer Linie 12 / GVB-Kleinbuslinie verbindet Collis mit der Innenstadt / Gefährlicher Schulweg zur Neulandschule entschärft / GVB bindet neue Gebiete an den öffentlichen Nahverkehr an „Collis fährt 12“ – unter diesem Motto startete am heutigen ersten Schultag die neue GVB-Buslinie 12. Mit Kleinbussen verbindet sie zunächst im Schülerverkehr Collis und die Heinrichstraße (Halt am grünen Steig). Zum Linienstart empfing der GVB die vier Colliser Abc-Schützen heute Morgen mit einer Überraschung: Eine Zuckertüte versüßt den frisch gebackenen Grundschülern ihren ersten Schultag, ein leuchtend-gelbes Basecap mit dem Logo der Linie 12 ist nicht nur schick, sondern macht die Schulanfänger auch für Autofahrer weithin sichtbar. Denn Hauptziel der neuen Linie 12 ist es zunächst, den Schulweg zur Neulandschule für die Kinder des Geraer Ortsteiles sicherer zu machen, erläutert GVB-Geschäftsführer Udo Gantzke. Bisher mussten die Grundschüler von Collis zum Stadtring laufen und die dortige Haltestelle der Linie 26 „Abzweig Collis“ nutzen. Dies war einerseits wegen des hohen Verkehrsaufkommens an der Süd-Ost-Tangente gerade für kleinere Kinder gefährlich; hinzu kam, dass der Fußweg in Herbst und Winter oft schlecht begehbar war. „Dieses Sicherheitsdefizit konnte nun mit Hilfe des GVB beseitigt werden. Das begrüßen wir ausdrücklich“, so Stefan Prüger vom Fachdienst Verkehr der Stadt Gera. Zur Lösung des Problems wäre auch ein so genannter „freigestellter Schülerverkehr“, also exklusive Fahrten nur für die betroffenen Schüler, in Betracht gekommen. „Doch da der städtische Nahverkehrsplan ohnehin die Erschließung des Ortsteils für den Nahverkehr vorsieht, konnten wir diese beiden Ziele verbinden“, so Prüger weiter. Das Verkehrsangebot für Collis trage zunächst einen vorläufigen Charakter, um den von der Stadt als dringlich eingeschätzten Bedürfnissen der Colliser Neulandschüler gerecht zu werden. Ein Ausbau des Angebotes sei aber denkbar, fügt GVB-Geschäftsführer Udo Gantzke hinzu. Für weitere Gebiete in der Stadt ist der Einsatz so genannter „bedarfsorientierter Verkehre“, wie Rufbusse oder Sammeltaxis, vorgesehen, die nur dann fahren, wenn sie vom Fahrgast angefordert werden. Derzeit entsteht in Zusammenarbeit von Stadt Gera und Landkreis Greiz ein Gutachten zur Machbarkeit und Ausgestaltung solcher Verkehrsangebote. Bis zur Fertigstellung der Studie liegt das Thema beim GVB aber keineswegs auf Eis: So arbeitet das Unternehmen gerade an einem Verkehrskonzept zur Anbindung des neuen Wohngebietes „Martins Höhe“. <- Zurück zu: Aktuelles |








