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Fahrt aufnehmen: Beschleunigungsmaßnahme Wiesestraße

Das Projekt auf einen Blick

  • Ausbau Linie-3-Trasse in der Wiesestraße zwischen Karl-Marx-Allee und Gleisdreieck
  • Völlige Neuordnung des Verkehrsraumes
  • Weitgehende Trennung von Straßenbahn und Autos
  • Teilweiser Ausbau als Rasengleis
  • Anlegen von Parkflächen und Gehwegen
  • Barrierefreie Haltestellen mit Unterständen in Stadtbahnqualität
  • Bauzeit abhängig vom Vorliegen des Fördermittelbescheids
  • Gesamtkosten: 21,3 Mio. Euro
  • 60% Fördermittel vom Bund, 15% Fördermittel vom Land

Baupläne und weiteres Informationsmaterial finden Sie im Downloadbereich

Aktuelles zum Projekt

Vorbereitende Maßnahmen vorerst abgeschlossen

(30. November 2013)

Die bauvorbereitenden Maßnahmen in der Wiesestraße wurden Ende November planmäßig abgeschlossen.

Nachdem bereits im Frühjahr die Bäume entfernt worden waren, wurde im Laufe des Jahres ein Teil der rückwärtigen Erschließungsstraße errichtet. Diese wird gebraucht, da in der Wiesestraße so weit als möglich besondere Gleiskörper errichtet werden sollen, v.a. in Form von Rasengleis. Da diese nicht mit dem Auto befahren werden können, wird ein Teil der Grundstücke nicht mehr von der Wiesestraße aus, sondern nur noch "von hinten" über diese neue Zufahrt erreichbar sein. Auch soll diese zusätzliche Zufahrt die Erreichbarkeit der Grundstücke während der Bauphase verbessern.

Dank dieser vorbereitenden Arbeiten kann der Baubeginn zügig erfolgen, sobald die Finanzierung gesichert ist. Im Frühjahr setzt der GVB noch Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im Grünbereich um, danach ruht auch hier die Bautätigkeit.

Baumfällarbeiten: Wiesestraße abschnittsweise gesperrt

(21. März 2013)
Die Baumfällarbeiten in Vorbereitung auf das Stadtbahnprojekt in der Wiesestraße haben am heutigen Donnerstag (21. März) begonnen. Auf Anordnung der Unteren Verkehrsbehörde der Stadt Gera wird die Maßnahme in drei Teilabschnitten umgesetzt. Während der Fällarbeiten ist der betroffene Bereich für den Individualverkehr in beide Richtungen voll gesperrt; der Straßenbahnverkehr wird allerdings aufrechterhalten. Umleitungen sind ausgeschildert.

Die Maßnahme beginnt im ersten Abschnitt zwischen der Schenkendorfstraße und Keplerstraße; hier wird bis einschließlich Samstag gearbeitet. Der zweite Abschnitt befindet sich zwischen der Keplerstraße und der Zufahrt zum Arbeiter-Samariter-Bund (ASB); in diesem wird vom kommenden Montag, 25. März bis einschließlich Donnerstag, 28. März gearbeitet. Der letzte Abschnitt umfasst den Bereich von der ASB-Einfahrt bis zur Lusaner Straße. Dieser wird von Dienstag, den 2. April bis einschließlich Donnerstag, den 4. April betroffen sein.

Die Fällgenehmigung, die auf Antrag des GVB von der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Gera erteilt wurde, sieht u.a. vor, dass mit Blick auf die bevorstehende Brutsaison der Vögel auch in den Abendstunden gearbeitet werden darf, um die Maßnahme schnell zum Abschluss bringen zu können. Für mögliche Belästigungen der Anwohner durch Lärm und Schmutz bittet der GVB um Verständnis.

Einen genaueren Bauabschnittsplan finden Sie hier

Auslegungsfrist endet mit wenigen Einwänden: Baurecht könnte noch 2012 vorliegen

(19.1.2012)
Zufriedene Gesichter bei den Verantwortlichen vom Geraer Verkehrsbetrieb GmbH (GVB) und den Planern von der ifp Management GmbH: Zum Stadtbahnprojekt in der Wiesestraße sind relativ wenige Einwände von Betroffenen eingegangen. Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens ist am 17. Januar die letzte Frist verstrichen, um beim Landesverwaltungsamt in Weimar Einwendungen geltend zu machen. In der Behörde wurden bis dahin rund 70 Einwände vermerkt, darunter allein 30 von so genannten Trägern öffentlicher Belange, die zu allen größeren Bauvorhaben Stellung nehmen. „Das ist deutlich weniger als wir angesichts der Vielzahl der betroffenen Grundstücke erwartet haben“, so der Stadtbahn-Projektleiter beim GVB, Norbert Reinholdt. „Ich werte dies als Ergebnis unserer guten Arbeit im Vorfeld.“ In zahllosen Einzelgesprächen hätten Roland Rennert und sein Team vom beauftragten Planungsbüro ifp Management mit den Anwohnern und Gewerbetreibenden über die Bauvorhaben gesprochen, für schwierige Situationen Einzellösungen gesucht und auch gefunden. „Das zahlt sich nun aus. Was wir im Vorfeld klären können, muss nicht im Planfeststellungsverfahren erörtert werden.“ Zum Vergleich: Sind in der Wiesestraße rund 175 Grundstücke von der Baumaßnahme betroffen, waren es beim Neubauvorhaben der Stadtbahnlinie 4 nach Langenberg nur rund 100, aber dort machten rund 80 Anlieger von ihrem Einwendungsrecht in der Planfeststellung Gebrauch. 

Alle Einwände und Stellungnahmen werden nun vom Landesverwaltungsamt Weimar geprüft. Im so genannten Erörterungstermin im Frühjahr werden alle Einwände abgewogen und wird im Beisein der Einwender darüber entschieden, ob sie berechtigt sind oder verworfen werden. Verläuft das Verfahren planmäßig, könnte noch 2012 Baurecht für das Projekt vorliegen, schätzt Reinholdt ein. Vorbehaltlich der Fördermittelfreigabe, könnte der Bau dann wie vorgesehen im Frühjahr 2013 beginnen, blickt Reinholdt voraus.

Zwischen 2013 und 2015 will der GVB in der Wiesestraße ein Nadelöhr für Straßenbahn und Autos beseitigen, indem er Straße und Schiene weitgehend voneinander trennt, ruhenden und rollenden Verkehr neu ordnet, die Trasse und Fahrleitungen erneuert. Die Haltestellen und –zugänge werden barrierefrei ausgebaut und auf Stadtbahnniveau angehoben. Vorgesehen sind Investitionen von rund 20 Millionen Euro, davon 75% aus Fördermitteln von Bund und Land.

Bauplanung weit vorangeschritten

(11. November 2011)
Der Ausbau der Wiesestraße ist der ehrgeizigste Projektteil im aktuellen Stadtbahnprogramm des Geraer Verkehrsbetriebes (GVB). Die Bauplanung ist bereits weit vorangeschritten. Inzwischen hat das Planfeststellungsverfahren begonnen. Verläuft das Verfahren planmäßig, könnte bis Ende 2012 Baurecht für das Projekt vorliegen. Der Bau könnte im Frühjahr 2013 beginnen und im Herbst 2015 abgeschlossen sein. Vorgesehen sind Investitionen von rund 20 Millionen Euro, 13 Millionen Euro davon aus Fördermitteln von Bund und Land.

Mit dem Vorhaben will der GVB ein „Nadelöhr“ für Autos und Straßenbahnen beseitigen, indem Gleise erneuert und der Verkehrsraum neu geordnet wird. Ziel ist es, Straßenbahntrasse und Autospur so weit wie möglich zu trennen und die Parkflächen neu anzuordnen. Die Beseitigung von „Störfaktoren“ für den öffentlichen Nahverkehr erhöht den Fahrkomfort und die Fahrplansicherheit. Schwerpunkt der Arbeiten ist zudem der barrierefreie Ausbau der Linie-3-Haltestellen mit erhöhten Borden, modernen Fahrgastunterständen und dynamischen Haltestellenanzeigen.

Beim Stadtbahnprojekt Wiesestraße arbeitet der GVB eng mit dem Zweckverband Wasser/Abwasser Mittleres Elstertal (ZVME) zusammen. Der ZVME sitzt in den Startlöchern, um gemeinsam mit dem Stadtbahnbau die Trink- und Abwasserleitungen in der Wiesestraße zu erneuern; vorbereitende Arbeiten in den Nebenstraßen dafür laufen bereits. Immer wieder kommt es in der Wiesestraße zu Rohrbrüchen und Ausfällen in der Wasserversorgung, weil die noch aus den 1960er Jahren stammenden Trinkwasser- und Abwasserleitungen den heutigen Gegebenheiten nicht mehr standhalten können. Um die Wiesestraße nicht doppelt aufreißen zu müssen, sollen beide Großprojekte gemeinsam umgesetzt werden.

Gebaut wird entlang der Wiesestraße zwischen der Karl-Marx-Allee und dem Gleisdreieck an der Einmündung zur Nürnberger Straße. Vorgesehen sind drei Jahresscheiben von 2013 bis 2015, wobei jeweils nur von April bis Oktober gebaut wird. In der Winterpause stellt der GVB die Befahrbarkeit der Straße wieder her. Die Wiesestraße ist zu keinem Zeitpunkt komplett gesperrt. Vielmehr wurde das rund 2,3 Kilometer lange Baufeld in acht Abschnitte unterteilt, die jeweils nur wenige 100 Meter lang sind. Diese werden teilweise parallel in drei Bauphasen bearbeitet. So kann für die Anwohner und die Kunden der Geschäfte jederzeit die Zufahrt über die umliegenden Nebenstraßen gewährleistet werden. Die Baustelle „wandert“ vom nördlichen Ende der Wiesestraße (Bereich Spielwiese) nach Süden (Kreuzung Lusaner Straße/Uhlstraße). Über alle drei Baujahre verteilt wird zudem das Gleisdreieck Wiese-/Nürnberger-/Uhlstraße erneuert. Für den Straßenbahnverkehr auf der Linie 3 steht immer ein Gleisstrang zur Verfügung, so dass die Fahrgäste nur an wenigen Wochenenden mit Schienenersatzverkehr rechnen müssen.

Durch das Projekt wird der Verkehr in der Wiesestraße völlig neu geordnet, so dass sowohl die GVB-Fahrgäste als auch die Autofahrer schneller und sicherer vorankommen. Drei Abschnitte mit verschiedenen Verkehrsregelungen sind geplant:

  • Im nördlichen Teil zwischen der Spielwiese und dem Abzweig Ebertstraße werden sich Straßenbahn und Autoverkehr die Straße in beiden Fahrtrichtungen weiterhin teilen. An beiden Seiten sind jeweils Parkstreifen und Gehweg vorgesehen.
  • Im mittleren Teil zwischen der Ebert- und der Schenkendorfstraße teilen sich nur noch stadtauswärts Straßenbahn und Autos die Straße; am Fahrbahnrand entsteht zudem ein Parkstreifen. Stadteinwärts verlaufen die Schienen künftig auf einem Rasengleis, getrennt von der Straße. Die Autos erhalten daneben eine eigene Fahrspur. An beiden Straßenseiten sind Gehwege vorgesehen.
  • Im südlichen Teil zwischen dem Abzweig Schenkendorfstraße und dem Gleisdreieck erhalten in beiden Fahrtrichtungen die Autos eine eigene Fahrspur und die Straßenbahn ein Rasengleisbett. Auf der stadtauswärtigen Fahrbahnseite entsteht ein Parkstreifen und auf beiden Fahrbahnseiten Gehwege.
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