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GVB-Betriebshof in der Zoitzbergstraße

Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit perfekt vereint

Nach mehr als 100 Jahren Nahverkehr in Gera, ging 1998 endlich ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: In der Zoitzbergstraße (Anfahrtskizze) wurde ein gemeinsamer Betriebshof für alle Teile des Unternehmens eröffnet, befanden sich Verwaltung, Werkstätten und Abstellhallen nun erstmals an einem Ort.

Seit seiner Gründung 1892 hatte der GVB zunächst immer neue Standorte hinzugewonnen, ohne dass eine Zusammenführung gelungen wäre. Neben dem allerersten Betriebshof im „Lindenthal“ und dem 1907 in der heutigen De-Smit-Straße errichteten Straßenbahndepot waren Mitte der 1990er vier weitere Betriebsstätten und Abstellanlagen im ganzen Stadtgebiet in Benutzung – ein Umstand, der unnötige Leerkilometer und Kosten verursachte und zu teilweise unzumutbaren Arbeitsbedingungen für die GVB-Mitarbeiter führte. Im Dezember 1991 brachte der GVB mit dem Kauf des ehemaligen WEMA-Union-Geländes in der Zoitzbergstraße das Projekt Betriebshof-Neubau endlich auf den Weg, nachdem bereits seit den 1950er Jahren immer wieder darüber diskutiert und die Pläne wieder verworfen worden waren. 

Grundsteinlegung für den neuen Betriebshof in Zwötzen, der genau an der Linie 2 und nur 300 Meter entfernt vom Gleisdreieck Lusan liegt, war im April 1995. Bereits im Juli 1997 konnten Verwaltungsgebäude, Werkstätten und Abstellhallen eröffnet werden, ein Jahr später wurde mit der Hauptwerkstatt Straßenbahn der letzte Bauabschnitt abgeschlossen. Insgesamt 78 Millionen Mark (39,9 Millionen Euro) wurden in den Betriebshof investiert, der in funktionaler wie auch in baulicher Hinsicht Maßstäbe setzt.

Der GVB legte bei seinem Betriebshof einen Schwerpunkt auf ökologisches Bauen und Wirtschaften: 

  • Für die Gebäude wurden unbedenkliche Naturmaterialien wie Holz, Sisal, Kork und Jute sowie hochwärmedämmendes Glas und Dämmplatten aus Zellulose verwendet.
  • Der GVB betreibt ein eigenes Blockheizkraftwerk mit einer Leistung von 220 kW zur umweltfreundlichen Wärme- und Stromproduktion.
  • Die Fahrzeuge werden mit Regenwasser gewaschen, das von den Gebäudedächern aufgefangen und in einem neun Kubikmeter fassenden Tank gespeichert wird; ebenso kommt Regenwasser als Gießwasser für die Rasengleistrassen im Stadtgebiet zum Einsatz.
  • Eine vollbiologische Kläranlage bereitet die Abwässer aus Werkstätten und Fahrzeugwaschanlagen auf, so dass diese wieder für die Fahrzeugwäsche eingesetzt werden können. So verbleiben rund 80 Prozent des eingesetzten Wassers im innerbetrieblichen Kreislauf.
  • Rund 750 Quadratmeter große Solarwände an den Süd- und Ostseiten erwärmen die dahinter zirkulierende Luft und liefern einerseits Warmluft zum Heizen der Werkstätten, aber auch zur Trocknung lackierter Fahrzeugteile. 
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