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14.09.2020

Testbetrieb mit Elektrobus bei der GVB

Solaris Urbino 12 electric

Testbetrieb mit Elektrobus bei der GVB

Ab Donnerstag, den 10. September, kommt für zehn Tage bei der GVB Verkehrs- und Betriebsgesellschaft Gera mbH (GVB) der Elektrobus Solaris Urbino 12 electric des polnischen Herstellers „Solaris“ für einen Probebetrieb zum Einsatz. Hintergrund für die Testreihe ist eine Richtlinie der Europäische Kommission, nach der ab August kommenden Jahres 45 Prozent aller neu zu beschaffenden Busse sogenannte saubere und emissionsfreie Busse sein müssen. Die bereits schadstoffarmen von der GVB betriebenen Dieselbusse mit Euronorm 4 erfüllen diese Anforderungen nicht. „Der Einsatz von Elektrobussen im Linienbetrieb ist nicht unproblematisch. Mit 150 bis 200 Kilometer haben Elektrobusse gegenwärtige noch eine geringere Reichweite als unsere Dieselbusse, die im Linienverkehr täglich Strecken zwischen 170 bis 390 Kilometer zurücklegen. Mit dem Testbetrieb des Elektrobusses wollen wir Erkenntnisse sammeln, welche unserer Linien für Elektrobusse geeignet sind und welche nicht“, sagt Thorsten Rühle, Geschäftsführer der GVB.

Der zwölf Meter lange Bus ist klimatisiert und verfügt über 30 Sitz- sowie 45 Stehplätze und bietet Platz für einen Rollstuhl. Durch den Einsatz elektrisch betriebener Busse kann die Schadstoff- und Lärmemission des ÖPNV merklich gesenkt werden, was ein wichtiger Baustein zur Erreichung der Klimaschutzziele ist.

„Dass wir den Elektrobus gerade jetzt zum Einsatz bringen, ist kein Zufall. Am 16. September startet die Europäische Mobilitätswoche und wir wollen in dieser Woche unseren Fahrgästen die Gelegenheit bieten, sich selbst von den Vorzügen des emissions- und nahezu geräuschfreien Busses zu überzeugen“, erklärt Rühle weiter. Im ÖPNV werden aus heutiger Sicht künftig vor allem batterieelektrische Busse zum Einsatz kommen, allerdings scheint gegenwärtig längst noch nicht entschieden, ob dem Elektroauto künftig allein die Zukunft gehört. Neben der Entwicklung von batteriebetrieben Technologien beobachtet die GVB auch die Fortschritte bei Wasserstoffverbrennungsmotoren und der Brennstoffzellentechnologie. Diese Technologien weisen dabei gegenüber batteriebetriebenen Fahrzeugen nicht nur in Bezug auf die Reichweite eine Reihe von Vorteilen aus. „Brennstoffzellenbusse oder mit Wasserstoffverbrennungsmotoren können genauso wie herkömmliche Busse betankt werden, während Elektrobusse zur Beladung zum Betriebshof zurückkehren müssen. Möglich ist auch eine Beladung auf der Strecke, die aber Zeit kostet. Durch die kürzere Reichweite von eBussen können nicht alle über Nacht geladen werden, so dass wir bei einer kompletten Umstellung auf Elektrobetrieb deutlich mehr Busse benötigen würden. Dieser Nachteil würde bei Wasserstoffverbrennungsmotoren zumindest bei der gegenwärtigen Reichweite von Elektrobussen entfallen“, erklärt Thorsten Rühle.

Der Solaris Urbino 12 electric wird bis 20. September auf den Linien der GVB im Einsatz sein. Mit dem eBus kann jeder mitfahren, der einen gültigen Fahrausweis erworben hat - allerdings verfügt der Bus über keinen Fahrscheinautomaten, sodass dieser im Vorverkauf bzw. an den zahlreichen Automaten der GVB erworben werden muss.




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