Gera fährt ab.

Unsere TINA. Unsere Stadt. Unsere Menschen.

Eine neue Straßenbahn ist weit mehr als moderne Technik. Sie bringt Menschen von A nach B, verbindet Haltestellen und Stadtteile – und ist jeden Tag für die Menschen unserer Stadt unterwegs. Genau deshalb wollten wir keine klassische Fahrzeugkampagne. Wir wollten die Menschen zeigen, für die unsere neue TINA gebaut wurde: Echte Menschen. Aus Gera. In unserer neuen TINA.

Rund 150 Menschen wollten dabei sein

Unter dem Motto „Wir suchen euch. Zu dritt.“ haben wir Geraerinnen und Geraer eingeladen, sich als Dreierteam für ein Fotoshooting in unserer neuen TINA zu bewerben. Die Resonanz hat uns begeistert: Rund 50 Dreierteams – also etwa 150 Menschen – haben sich beworben, um Teil der Kampagne und Gesicht der neuen TINA zu werden. Mit dabei waren Familien und Freundeskreise, Vereine, Unternehmen, Kulturschaffende, Ehrenamtliche, Kolleginnen und Kollegen und viele weitere Menschen aus unserer Stadt.

24 Teams. 24 Motive. Eine Stadt.

Keine Models, keine erfundenen Geschichten: Unsere Kampagne zeigt echte Geraerinnen und Geraer und die Vielfalt unserer Stadt. Fotografiert wurden die Teams auf der hinteren Dreierbank der neuen TINA. Was alle Motive miteinander verbindet, ist die Freude darüber, Teil dieses besonderen Moments für Gera zu sein. 

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Die Gesichter unserer Kampagne: Jedes Motiv erzählt seine eigene kleine Geschichte. Gemeinsam zeigen sie die Menschen, die unsere Stadt ausmachen – und für die unsere Straßenbahnen jeden Tag unterwegs sind.

Von der ersten Idee über den öffentlichen Aufruf und die Auswahl der Teams bis zu den Fotoshootings in der neuen Straßenbahn: Hinter „Gera fährt ab.“ stecken viele Ideen, viele Gespräche und vor allem viele Menschen. Unser Dank gilt allen, die sich beworben, vor der Kamera gestanden oder hinter den Kulissen an der Umsetzung mitgewirkt haben.Gemeinsam entstand eine Kampagne, die bewusst nicht nur unsere neue Straßenbahn zeigt, sondern vor allem diejenigen, für die sie da ist: die Menschen in Gera.


TINA

Die neue Generation Straßenbahn für Gera

Mit dem Beschaffungsprojekt für insgesamt 9 neue Niederflurstraßenbahnen setzt die GVB Verkehrs- und Betriebsgesellschaft Gera GmbH einen weiteren wichtigen Meilenstein für die urbane Mobilität in unserer Stadt. Aufbauend auf dem bereits im Dezember 2023 geschlossenen Vertrag über sechs TINA-Fahrzeuge wurde im Rahmen eines Förderprojekts die Option für drei zusätzliche Bahnen gezogen. Gemeinsam ergeben die neun baugleichen Straßenbahnen eine moderne und leistungsfähige Flottenerweiterung.

Die neuen Bahnen des Typs TINA (Total Integrierter Niederflur-Antrieb) stehen für barrierefreien, komfortablen Nahverkehr mit zeitgemäßer Ausstattung und hoher Kapazität. Durchgängig niederflurig, ausgelegt auf hohen Fahrgastkomfort und mit geräumigen Multifunktionsbereichen ausgestattet, tragen sie dazu bei, den öffentlichen Personennahverkehr in Gera zukunftsfähig auszurichten.

Bilder, Hintergrundinfos, technische Details und Stimmen aus dem Projekt folgen in den nächsten Wochen und geben einen vertieften Einblick in diesen bedeutenden Schritt für den Nahverkehr in Gera.



Impressionen zur Ankunft der ersten TINA in Gera

So kam Geras neue Straßenbahn an

Mit der Anlieferung der ersten TINA-Straßenbahn beginnt für Gera ein neues Kapitel im öffentlichen Nahverkehr. Anfang März 2026 traf die moderne Bahn per Zug im Bahnhof Zwötzen ein und wurde über eine eigens errichtete Rampe auf das GVB-Gleisnetz gebracht. In den kommenden Monaten folgen die weiteren Fahrzeuge. 

Anlieferung der ersten Straßenbahn mit der Nummer 601 am 04. März 2026. 
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Zweiter Tag der Anlieferung am 05. März 2026. 
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Technik und Fahrzeugkonzept

Die neuen Straßenbahnen sind speziell auf die Anforderungen des Geraer Netzes ausgelegt. Die Fahrzeuge werden in Meterspur (1.000 mm) gefertigt und verbinden moderne Antriebstechnik mit einem durchgängig niederflurigen Fahrzeugkonzept.

Mit einer Länge von 43 Metern bieten die Bahnen hohe Kapazität bei gleichzeitig guter Integration in die bestehende Infrastruktur. Das TINA-Konzept steht für einen vollständig integrierten Niederflur-Antrieb. Die Antriebskomponenten sind so angeordnet, dass ein komfortabler Einstieg ermöglicht wird. Das bedeutet:

  • Barrierefreier Einstieg
  • Großzügige Multifunktionsbereiche für Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder
  • Mehr Bewegungsfreiheit im Innenraum

Die TINA-Fahrzeuge verfügen über:

  • Klimatisierte Fahrgasträume
  • Große Panoramafenster für helle Innenräume
  • Digitale Fahrgastinformationssysteme
  • Energiesparende LED-Beleuchtung

Auch der Fahrerarbeitsplatz wurde ergonomisch gestaltet und entspricht aktuellen technischen Standards.

Effizienz und Nachhaltigkeit

Die Fahrzeuge sind auf energieeffizienten Betrieb ausgelegt. Moderne Leistungselektronik und optimierte Antriebssysteme tragen dazu bei, den Energieverbrauch zu reduzieren. Gleichzeitig wird durch die homogene Flottenstruktur die Wartung vereinfacht und die langfristige Verfügbarkeit erhöht.

Mit der Einführung von insgesamt neun TINA-Straßenbahnen entsteht in Gera eine leistungsfähige, zukunftsorientierte Straßenbahnflotte.


Projektzeitplan – Erstes TINA-Fahrzeug (Stand: März)

März
Werkabnahme bei Stadler Rail in Bussnang – interne Qualitätsprüfung sowie gemeinsame Abnahme mit der GVB. Im Anschluss: Überführung des Fahrzeugs nach Gera.

Frühjahr bis Sommer
Technische Inbetriebsetzung vor Ort, Prüf- und Testfahrten im Netzgebiet sowie Schulungen des Fahrpersonals.

Voraussichtlich ab Spätsommer
Beginn des Probebetriebs mit Fahrgästen im Liniennetz.

Voraussichtlich ab November
Erteilung der Zulassung und Vorbereitung des regulären Einsatzes im Fahrgastbetrieb.

Das Projekt „Neue Straßenbahnen für Gera“ wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie durch den Freistaat Thüringen und die Stadt Gera kofinanziert.